Wer ist BMW?
BMW, kurz für Bayerische Motoren Werke, ist ein deutscher Auto- und Motorradhersteller mit Sitz in München. Das Unternehmen hat seine Wurzeln im Flugmotorenbau und begann mit der Motorradproduktion, bevor es Autos herstellte. Heute gehört es zur BMW Group, zu der auch die Marken MINI und Rolls-Royce zählen. Die Modellpalette reicht von kompakten Schrägheckmodellen bis hin zu großen Limousinen und SUVs.
Was sind die wichtigsten Modellreihen von BMW?
Die nummerierten Baureihen prägen die Modellpalette. Die 1er-Reihe bildet den Einstieg ins Kompaktsegment, während die 3er-Reihe eine zentrale Baureihe für Limousinen und Kombis ist; die 5er- und 7er-Reihe umfassen größere Limousinen. Zur 2er-, 4er-, 6er- und 8er-Reihe gehören Coupés und weitere Karosserievarianten. Die X-Modelle sind SUVs, vom X1 bis zu den größeren X5, X6 und X7. Modelle mit M-Kürzel wie M2, M3 und M5 sind auf Leistung ausgelegt; Z3, Z4 und Z8 sind zweisitzige Roadster.
Die 3er- und 5er-Reihe weisen in diesen Zahlen eine besonders lange Historie auf, beide sind ab 1984 vertreten. Der M3 beginnt im Jahr 1989. Bei den EU-Neuzulassungen von 2010 bis 2025 führt die 3er-Reihe die aufgelisteten BMW-Modelle an, gefolgt von der 1er-Reihe, der 5er-Reihe und dem X1. Auch der X3 und der X5 sind neben der 4er- und 2er-Reihe prominent vertreten.
Wie hat sich die Modellpalette verändert?
BMW hat seine Modellpalette ausgehend von den etablierten Limousinen-Baureihen um weitere Karosserieformen und SUV-Familien erweitert. Die 1er-Reihe ist ab 2006 vertreten, der X3 ab 2004 und der X1 ab 2010; später kamen unter anderem das 2er Gran Coupé und der X7 hinzu. Zum Angebot gehörten auch kompakte Vans: der 2er Active Tourer und der Gran Tourer, dessen Produktion 2023 endete.
Das Kürzel i kennzeichnet die Elektroautos von BMW. Der ActiveE war 2011 kurzzeitig vertreten, gefolgt vom i3 und dem Plug-in-Hybrid-Sportwagen i8 in den Jahren 2013 beziehungsweise 2014. Spätere Elektromodelle sind der i4, iX, iX1, iX2, i5, i7 und iX3. Damit gibt es batterieelektrische Modelle sowohl als Limousine als auch als SUV.
Wo sind BMW-Fahrzeuge vertreten?
Offizielle BMW-Zahlen decken die Europäische Union, das Vereinigte Königreich, Frankreich, die Vereinigten Staaten und Kanada ab. Bei den EU-Zahlen handelt es sich um Zulassungen. Verbrauchs- und Emissionswerte hängen vom jeweiligen Prüfverfahren des Marktes ab: In Europa wird der WLTP oder bei älteren Ergebnissen der NEFZ verwendet; in den USA kommt der EPA-Test und in Kanada das 5-Zyklen-Verfahren zum Einsatz. Da sich die Verfahren unterscheiden, sind die Ergebnisse aus einem Markt nicht direkt mit denen aus einem anderen vergleichbar.
Fragen und Antworten
Woher stammt BMW?
BMW ist ein deutscher Hersteller mit Hauptsitz in München und Teil der BMW Group.
Welche BMW-Modellreihen weisen in diesen Zahlen die längste Historie auf?
Die 5er-, 7er- und 3er-Reihe sind ab 1984 vertreten; der M3 beginnt im Jahr 1989.
Baut BMW Elektroautos?
Ja. Zu den Elektromodellen zählen der i3, i4, i5, i7, iX, iX1, iX2 und iX3.
Warum können sich offizielle Kraftstoffverbrauchswerte zwischen den Märkten unterscheiden?
Die Märkte verwenden unterschiedliche Prüfverfahren: WLTP oder NEFZ in Europa, EPA-Tests in den Vereinigten Staaten und das 5-Zyklen-Verfahren in Kanada.








































