Wer war Plymouth?
Plymouth war eine US-amerikanische Automobilmarke des Chrysler-Konzerns, die sich an ein breites Publikum richtete. Die Modellpalette umfasste praktische Familienfahrzeuge, Kompaktwagen und Limousinen, ergänzt durch einzelne markante Modelle. Die letzten hier aufgeführten Plymouth-Modelljahre reichen von 1984 bis 2001; danach verschwand die Marke.
Dieser Zeitraum spiegelt eine Marke im Wandel wider. Zu Beginn bot Plymouth bekannte Familienautos wie den Reliant, Horizon und Gran Fury an. In den späteren Jahren hatte sich das Angebot auf Modelle wie den Voyager, Neon, Breeze und Prowler verengt.
Familienautos und die Voyager-Vans
Der Voyager ist der Modellname mit der längsten Laufzeit in dieser Plymouth-Modellreihe: Er wurde von 1984 bis 1999 angeboten. Sein Konzept war einfach: ein hoher, praktischer Innenraum, in dem Personen und Gepäck Platz fanden. Chryslers frühe Minivans trugen dazu bei, diesen Familientyp in Nordamerika zu etablieren, und erweiterten Plymouths Angebot über herkömmliche Limousinen hinaus. Der längere Grand Voyager kam 1987 hinzu und blieb bis 2000 im Programm.
Der Rest der Modellpalette bot verschiedene Formen und Größen. Der kompakte Horizon und der spätere Sundance standen neben Limousinen wie dem Reliant, Acclaim und Breeze. Der Name Colt tauchte in mehreren Varianten auf, darunter Colt Vista und Colt Wagon, während Caravelle, Turismo, Laser und Conquest für weitere Vielfalt sorgten. Diese Modellnamen kamen und gingen zu unterschiedlichen Zeiten, sodass sich Plymouths Angebot von einer breiten Mischung aus Fahrzeugen auf eine kleinere Gruppe bekannter Modelle verengte.
Vom Neon zum Prowler
Der Neon kam 1995 als Kompaktwagen auf den Markt und blieb bis 2001 im Programm, womit er zu Plymouths späteren Volumenmodellen zählte. Der Breeze folgte 1996 als Familienlimousine. Am anderen Ende des Angebots bildete der Prowler einen Gegenpol: ein flacher, offener Roadster mit freistehenden Vorderrädern und einem Design, das an frühe Hot Rods erinnerte. Er brachte eine expressivere Formensprache in eine Marke, die ansonsten mit Alltagsmobilität assoziiert wurde.
Die hier abgedeckten Modelljahre zeigen kein elektrifiziertes oder hybrides Plymouth-Modell. Die Geschichte der Modellreihe erzählt stattdessen von wechselnden Karosserieformen und Aufgaben, von praktischen Limousinen und Kompaktwagen bis hin zu Vans und einem markanten Roadster.
Wo tauchen die Plymouth-Werte auf?
Die Plymouth-Werte auf dieser Seite gelten für die Vereinigten Staaten und Kanada. Kraftstoffverbrauch und Emissionswerte der USA basieren auf EPA-Verfahren, die kanadischen Werte nutzen das Fünf-Zyklus-Testverfahren von NRCan. Diese Ergebnisse sind nicht direkt mit europäischen Werten vergleichbar, die auf dem WLTP- oder, bei älteren Fahrzeugen, dem NEDC-Verfahren beruhen. Eine Angabe lässt sich daher am besten im Zusammenhang mit dem jeweiligen Markt und der Testmethode bewerten.
Fragen und Antworten
Was für Autos hat Plymouth gebaut?
Das Angebot umfasste Kompaktwagen, Familienlimousinen, Vans und den charakteristischen Prowler Roadster.
Welches Plymouth-Modell wurde am längsten gebaut?
Der Voyager wird in dieser Modellreihe von 1984–1999 geführt. Der Grand Voyager folgte mit einer ähnlich langen Laufzeit von 1987–2000.
Sind Kraftstoffverbrauchsangaben für Plymouth auch für Europa verfügbar?
Die Plymouth-Werte hier beziehen sich auf die Vereinigten Staaten und Kanada und basieren auf EPA- sowie NRCan-Verfahren.
















